geschrieben von  Dennis Slabaugh

Bibliothek

Bibliothek http://www.flickr.com/photos/abee5/8314929977/sizes/m/in/photostream/

Wie in vergangenen Jahren wurde 2013 die Neuordnung der Bücher auf den Regalen weiter betrieben. Die eine Wand mit „Mennonitica“ steht komplett da; die zweite Wand ist aufgefüllt mit Werken aus der Kirchengeschichte und zur Bibel. Die dritte Wand wurde fast vollständig bestückt mit Büchern, die sich mit der Bibel und mit der christlichen Theologie beschäftigen. Und: Es kommen noch mehr von dieser Sorte, um die vierte große Wand in diesem Jahr voll zu machen. Dazu sind Bücher genug vorhanden, wie auf dem Flur vor der Küche und auf der Orgelempore zu sehen ist. Die Katalogisierung des Bestandes wurde natürlich auch fortgesetzt. Zurzeit haben wir ca. 5700 Titel (nicht einfach Bücher, da ein „Buch“ durchaus aus mehreren Titeln bestehen kann). Viel mehr als die Hälfte von diesen (ca. 3500) ist katalogisiert und geordnet auf die Regalen gestellt worden. Selbstverständlich sind eine Zettelkartei und ein elektronischer Katalog vorhanden und weiterhin im Aufbau. Die Mitglieder des Komitees geben sich viel Mühe, den Bücherbestand so schnell, aber auch so professionell richtig und so optisch ansprechend wie möglich auf den Regalen zu präsentieren.

Wir sind froh, wenn unsere Gemeindebibliothek aus Nachlässen von Gemeindegliedern und Freunden der Gemeinde profitieren kann. In diesem Jahr wurden der Bibliothek aber nicht so viele Schenkungen gemacht. Trotzdem haben wir neue Bücher bekommen und wir können feststellen: Unsere Bibliothek wächst und wächst! Und nicht nur das.

Die Neuordnung des Gemeindearchivs ist uns auch ans Herz gewachsen. Im letzten Jahr haben wir fleißig im Archiv gearbeitet, um die Materialien zu ordnen und für den Transport in das Hamburger Staatsarchiv vorzubereiten. Im Dezember konnten wir dann ca. 150 Kartons ins Staatsarchiv liefern. Das Staatsarchiv ist sehr froh darüber, noch mehr wertvolle Archivalien von und über uns bekommen zu haben.

Das Bibliothekskomitee macht mit Freude seine Arbeit weiter, mit dem Ziel, nicht nur eine wertvolle und funktionsfähige Bibliothek zu schaffen.

Foto (c) "Books HD" von Abee5 unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Monatslosung

Und siehe, es sind Letzte, die werden die
Ersten sein, und es sind Erste, die werden
die Letzten sein.

Lk 13, 30

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.